aktualisiert: März 4, 2026

Sportprofi & Eisbaden: Vom Dorffussballer zum Profi-Bobanschieber

Päscu Moser steht neben Eisbad

«Öppis womer niemer meh cha nä…»

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano sind Geschichte – und ich durfte Teil des Schweizer Bobteams sein. Ein Traum, der Realität wurde.

 

Das Resultat?

Vielleicht hätten wir uns mehr erhofft. Vielleicht wäre ein besseres Ergebnis schöner gewesen. Aber war es nicht genau das – mein Traum? 🤔 Wir haben diese romantische Vorstellung: «Wenn ich es schaffe, dann bin ich überwältigend glücklich.»🤗

Doch Leistungssport funktioniert anders. Der Antrieb, der mich dorthin gebracht hat – dieser Hunger nach mehr, nach besser, nach dem letzten Prozent – verschwindet nicht einfach, nur weil ein Ziel erreicht ist. Er ist kein Schalter. Er ist Teil meiner Identität. Und ja, genau dieser Drang hat mich dorthin gebracht.

 

Während ich nun meine Gedanken im Eisbad sortiere, wird eines immer klarer: 

Ich habe es geschafft! Nach 10 Jahren Arbeit stand ich auf der höchsten Bühne, die unser Sport zu bieten hat. Ich durfte die Schweiz vertreten.

Und genau darauf bin ich stolz:

  • Stolz auf den Prozess. 
  • Stolz auf den Weg.
  • Stolz auf das Team hinter mir. 

Olympia war nie nur ein Resultat. Es war eine Reise. Und diese Reise kann mir niemand mehr nehmen.

© Foto: IBSF, Viesturs Lacis

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